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Ihre Angestellten: Das beste Aushängeschild für Ihre Arbeitgebermarke?

Ihr Firmenimage beruht vor allem auf der Zufriedenheit Ihrer Kundschaft. Ein weiterer wichtiger Faktor wird jedoch oft vernachlässigt: Auch die Beschäftigten haben bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung und Stärkung einer Arbeitgebermarke. Sie können Ihnen sogar dabei helfen, sich einen guten Ruf bei einem breiteren Publikum zu erarbeiten. Der Schlüssel zum Erfolg? Eine Employee-Advocacy-Strategie, die darauf abzielt, dass Ihre Angestellten Wertschätzung erfahren und sich in ihrem Beruf frei entfalten – denn so werden sie zu idealen Botschafterinnen und Botschaftern Ihrer Unternehmensmarke.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Angestellten im Alltag zufrieden sind

Eines vorweg: Zu einem erfolgreichen Unternehmen gehört auch eine erfolgreich übermittelte Arbeitgebermarke. An diesen Grundsatz sollten Sie sich halten, wenn Sie ein gelungenes Employee-Advocacy-Programm auf die Beine stellen möchten. Beschäftigte, die in ihrem Job voll aufgehen und die Firma, für die sie arbeiten, respektieren, verbreiten ein positives Bild ihres Arbeitsplatzes – sei es im Freundeskreis oder bei Followern in den sozialen Medien. Dank Mundpropaganda spricht sich ein guter Ruf bekanntlich oft schneller und wirksamer herum als mithilfe einer gezielten Werbekampagne.

Es ist Ihre Aufgabe, das Kapital zu nutzen, das in Ihrem Personal schlummert – und zwar, indem Sie ihm ein Arbeitsverhältnis voller Entfaltungsmöglichkeiten bieten. Die Herausforderung liegt darin, den Erwartungen der Beschäftigten gerecht zu werden und sie so an den Betrieb zu binden, ganz wie Sie es bei Kundinnen und Kunden tun würden. Für eine wertvolle Employee Experience sollten Sie Zugang zu vielfältigen beruflichen Laufbahnen ermöglichen. Leisten Sie Hilfestellung in Sachen Karriere, fühlen sich die Angestellten in ihrer Leistung gewürdigt und entwickeln ein grösseres Selbstvertrauen.

Arbeitsumfeld und -bedingungen sind ebenfalls ein Knackpunkt, wenn es um die Motivation im Unternehmen geht; für glückliche Angestellte sorgen neben freundlichen, gut ausgestatteten Büroräumen auch Relaxbereiche mit Tischfussball, Tischtennis oder Spielkonsolen. Sie können ausserdem auf Kreativ-Workshops, Sportkurse, After-Work-Events und Company Trips setzen, um Ihre Belegschaft bei Laune zu halten und ganz nebenbei den Teamgeist zu stärken. Eine flexible Organisation, die entsprechend der individuellen Herausforderungen von Beschäftigten angepasst werden kann, hilft dabei, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen beruflichen und familiären Pflichten zu finden. Teilzeit-Modelle oder Homeoffice-Tage lassen sich leicht umsetzen und tragen erheblich zur Zufriedenheit im Job bei. Runden Sie Ihr Angebot zu guter Letzt mit einem clever durchdachten Benefits-System ab, das in Einklang mit den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeitenden steht: Nun können Sie sich über engagierte Markenbotschafterinnen und -botschafter freuen! Wenn Angestellte von Sozialleistungen, Dienstleistungen zu einem geringeren Preis oder Rabatten auf gängige Konsumgüter profitieren, loben sie ihren Arbeitsplatz im Nu in den höchsten Tönen.

Umgeben Sie sich mit einem Team aus motivierten Influencern

Wussten Sie, dass eine wirksame Employee-Advocacy-Aktion Ihrer Marke eine 14-mal höhere Sichtbarkeit verschaffen kann? Das Studienergebnis von Sociallymap ist ein Weckruf für alle Vorgesetzten, die diese Marketingstrategie bisher verschlafen haben. Zeit, aktiv zu werden! Schon einige simple Tricks genügen, um Ihre Beschäftigten zu Aushängeschildern Ihrer Marke zu machen.

a) Besonders aktive Angestellte ausfindig machen
Zuerst sollten Sie sich einen Überblick über Ihre internen Ressourcen verschaffen und herausfinden, welche Mitarbeitenden besonders einflussreich in den sozialen Medien sind. Ihre Anzahl an Followern, Likes und Posts ist ein verlässlicher Hinweis darauf, mit welchem Potential an Tragweite und Reaktivität Sie bei der Umsetzung Ihrer Onlinestrategie rechnen können.

b) Auf verschiedene Kanäle setzen
Für ein effizientes Employer Branding sollten Sie eine bunte Reihe an Kommunikationsmedien verwenden. Soziale Netzwerke wie LinkedIn oder Twitter bieten dank der persönlichen Profile von Beschäftigten eine hohe Visibilität. Sie können aber auch einen eigenen Blog oder eine Facebookseite für Ihr Unternehmen gründen – hier haben Angestellte die Gelegenheit, Kommentare abzugeben und auf Ihre Posts zu reagieren. Einige Firmen legen in diesem Fall eine redaktionelle Linie fest und konzentrieren sich zum Beispiel auf Neuigkeiten aus dem Unternehmen oder Innovationen in ihrer Tätigkeitsbranche, um so den Posts von Influencern eine thematische Richtung vorzugeben. Allzu viel Lobhudelei sollte jedoch vermieden werden, da die Beiträge der Mitarbeitenden sonst unauthentisch wirken.

c) Micro-Influencer motivieren
Ihre Markenbotschafterinnen und -botschafter sind voll einsatzbereit, wenn Sie sie dazu ermutigen, sich einzubringen. Mit motivationsfördernden Tools wie Online-Spielen oder der Teilnahme an Seminaren ermuntern Sie Ihre Beschäftigten dazu, auf Social Media oder Ihrer Company-Website zu posten. Das Telekommunikationsunternehmen Swisscom belohnt beispielsweise seine aktivsten Influencer mit Punkten, die gegen Einkaufsgutscheine oder Geschenke eingetauscht werden können.

 

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