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Zufrieden im Job – soziale Kontakte machen den Unterschied!

Im Durchschnitt verbringen wir etwa 40 Stunden im Büro – dies entspricht einem Viertel unserer Woche. Ziemlich logisch eigentlich, dass wir uns während dieser Zeit wohlfühlen und frei entfalten möchten. Je nach individuellen Prioritäten spielen hier die Höhe des Gehalts, angebotene Sozialleistungen, die Qualität der Projekte oder Aufstiegschancen eine wichtige Rolle. Auf einen gemeinsamen Nenner können wir uns jedoch alle einigen: Ein gutes Verhältnis zu Kolleginnen und Kollegen ist extrem wichtig.

Soziale Beziehungen: ein Grundbedürfnis

Der Mensch ist ein soziales Wesen – dies stellte der berühmte griechische Philosoph Aristoteles bereits in der Antike fest. Der Psychologe Abraham Maslow betont, dass das Knüpfen sozialer Kontakte für uns ebenso wichtig ist, wie das Bedürfnis, zu essen. Es liegt also in der Natur des Menschen, zu versuchen, Bindungen in seinem Umfeld abzubauen – natürlich auch im Office. In einer Studie des Forschungsinstituts EY gaben 66% der Schweizer Beschäftigten an, dass ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz mehr von ihrem guten Verhältnis mit Teammitgliedern als von ihrem Gehalt abhängt. Dieses Grundbedürfnis nach zwischenmenschlichem Austausch ist vielen von uns in den letzten Monaten – im Home-Office aufgrund der Corona-Pandemie – bewusster denn je geworden. Nach dem Lockdown freuten sich zahlreiche Angestellte darüber, in gesellige, offene Büroräume zurückzukehren, anstatt weiter innerhalb der eigenen vier Wände zu arbeiten.

Interaktion mit Kolleginnen und Kollegen: ein echter Wohlfühlfaktor

Austausch mit unseren Mitmenschen ist eine wahre Wunderwaffe gegen Stimmungstiefs, Ängste und mangelndes Selbstvertrauen. Wenn wir gemeinsam mit anderen arbeiten und uns verstanden und unterstützt fühlen, entsteht ein Gefühl von innerer Stärke. Sorgen und Probleme im Office besprechen zu können, macht uns gelassener, senkt unser Stresslevel und unsere Reizbarkeit. Die positiven Auswirkungen auf unsere geistige Gesundheit werden von aktuellen medizinischen Studien bestätigt: Ein aktives soziales Leben beugt Niedergeschlagenheit, Nervosität und Depression vor.

Ein gutes Verhältnis unter Mitarbeitenden sorgt ausserdem für ein positives Arbeitsklima, einen starken Teamzusammenhalt und eine verbesserte Arbeitsdynamik. Die Untersuchung Paris Workplace aus dem Jahr 2019 zeigte, dass zwischenmenschliche Beziehungen unter den Beschäftigten ihre Jobperformance und Zufriedenheit am Arbeitsplatz beeinflussen. Von Herzlichkeit bis hin zu freundschaftlichen Kontakten: Im Büro ist Platz für die gesamte Bandbreite geschäftlicher Beziehungen, schliesslich tragen sie allesamt zur allgemeinen Zufriedenheit bei und kurbeln das Engagement der einzelnen Angestellten an – angefangen bei dir. Legen wir Wert auf ein soziales Miteinander mit Kolleginnen und Kollegen, profitieren Beschäftigte und Vorgesetzte gleichermassen. Glückliche Angestellte kommen gerne zur Arbeit, sind produktiver und bleiben dem Unternehmen dauerhaft erhalten.

Beziehungen am Arbeitsplatz aufbauen – aber wie?

Du möchtest deine Bindung zu Kolleginnen und Kollegen stärken? Probiere es mit diesen praktischen Tipps:

1 – Brich das Eis

Die Strategie: Präsentiere dich offen, höflich und reisse auch mal einen Witz, um für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen. Im Pausenraum oder Spielzimmer kannst du sicher sein, auf gleichgesinnte Mitarbeitende zu treffen. Zeige dein Interesse, indem du dich zum Beispiel nach ihrem Wochenende erkundigst oder dich an Gesprächen beteiligst, ohne aufdringlich zu sein. Gute Laune und ein Lächeln auf den Lippen können dir so einige Türen öffnen und wirken sich positiv auf deine Freude am Job aus.

2 – Nimm an Firmenevents teils

Ob klassische Firmenveranstaltungen, Team-Building-Seminare oder After-Work-Events; nutze diese Anlässe, um andere Beschäftigte besser kennenzulernen. Einige Vorgesetzte organisieren Gruppenaktivitäten, bei denen der Zusammenhalt gestärkt wird – deine perfekte Chance, um Kontakte zu knüpfen! Vom Gemeinschaftsgarten bis hin zur Spendenaktion: Beweise, dass du engagiert bist und Lust darauf hast, dich mit Kolleginnen und Kollegen für etwas einzusetzen.

3 – Setze auf Teamgeist

Wenn du dir ein freundschaftliches Verhältnis zu deinen Teammitgliedern wünschst, solltest du von Alleingängen absehen. Kooperation ist der Grundpfeiler zwischenmenschlicher Beziehungen. Zögere nicht, deine Unterstützung anzubieten, wenn jemand in Schwierigkeiten steckt, oder selbst um Hilfe bei einem Problem zu bitten. Eine Herausforderung mit vereinten Kräften zu meistern, fühlt sich gleich doppelt so gut an.

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