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Arbeitsmotivation: Welche Erkenntnisse enthält die Gallup-Studie 2017?

Die Leistung der Mitarbeiter ist zweifellos an ihre Arbeitsmotivation gebunden. Das ist das Bild, das sich aus der neuen großen Umfrage State of The American Workplace, veröffentlicht im Februar 2017 durch das US-Unternehmen Gallup, Experte in der Arbeitswelt, ergibt. Die beobachteten Tendenzen in den USA beinhalten wertvolle Erkenntnisse über aktuelle und zukünftige Entwicklungen in der Schweiz.

Die Arbeitsmotivation, Drehpunkt eines sich verändernden beruflichen Umfelds

Seit der letzten Studie im Jahr 2013 haben die Gallup-Ermittler die Auswirkungen der Digitalisierung in der Geschäftswelt konstatiert. Die Innovationen bei nachgewiesener Nutzung von digitalen Instrumenten verändern alles:

  • die Arbeitsmethoden mit neuen Berufen, neuer Software und Kooperationsplattformen;
  • die Arbeitsplätze mit der Entwicklung zur Telearbeit und die Auslagerung bestimmter Positionen;
  • der Arbeitsrythmus mit mehr Flexibilität während der Arbeitszeit;
  • und demzufolge das Management und die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb des Unternehmens.

So sehen viele Unternehmen in dieser neuen Flexibilität ein Mittel, die Kosten zu senken, die aktivsten Unternehmen haben die Wahl getroffen, die digitale Revolution der Arbeitswelt bei den Hörnern zu packen.

Sie sehen darin eine Chance der Iteration in ihrer Wirkungsweise, eine Quelle von Dynamik und Kreativität, die ihnen ermöglichen, an der Spitze ihrer Märkte zu bleiben.

 

Eine strukturelle (R)evolution, die Teams aufwertet

Die DNA der Unternehmen, die sich an die Digitalisierung angepasst haben, hat sich verändert. Sie sind offener, näher an ihren Mitarbeitern, aufmerksamer. Sie haben die Bedeutung der Arbeitsmotivation verstanden und beteiligen ihre Teams spontaner bei der täglichen Arbeit … bis hin zur strategischen Entscheidungsfindung.

Diese unvorstellbare Arbeitsweise in den pyramidalen Strukturen der Vergangenheit führt zu einer Neuerfindung der Beziehungen zwischen den Mitarbeitern. Die hierarchischen Strukturen neigen dazu, sich zu einem übergreifenden Konzept zu entwickeln, an dem jeder Mitarbeiter beteiligt ist, weil er erkennt, ein Schlüsselelement in einem komplexen Getriebe zu sein.

Engagement als Instrument zur Motivation von Talenten

Bisher mussten sich die Mitarbeiter den Unternehmen anpassen. Nunmehr haben die in ihren Märkten agilsten Unternehmen verstanden, dass sie sich ihrerseits den Talenten anpassen müssen, die sie ja am Leben erhalten. Gleichzeitig sehen sich die Mitarbeiter nicht mehr einfach nur qualifiziert genug, um einen Mehrwert für das Unternehmen zu erbringen. Sie denken zuerst daran, Rahmenbedingungen für ihre eigene weitere Entwicklung zu finden.

Die letzten Gallup-Studien zeigen, dass sie sich immer mehr wünschen:

 

  • den Sinn ihrer Arbeit erkennen;
  • ihre Fähigkeiten und ihr Talent voll ausnutzen, um das Beste von sich zu geben, ohne von einem engen Handlungsrahmen begrenzt zu werden;
  • kontinuierlich lernen;
  • neue Aufgaben bekommen und weiterentwickeln;
  • und für eine Firma arbeiten, die ihre Kultur und ihre Werte teilt.

 

Ihre Arbeit muss sich jetzt an ihr Leben anpassen und nicht mehr umgekehrt. Zu wenige Unternehmen sind sich heute dessen bewusst.

Im Jahr 2017 sind mehr als die Hälfte der amerikanischen Angestellten bereit, den Job zu wechseln. Ein attraktives Arbeitsumfeld ist ein wichtiger Trumpf, um Talente zu gewinnen und zu behalten.

Im Jahr 2012 blieben noch viele Beschäftigte in ihrem Job, da sie Angst hatten, keinen neuen zu finden. 4 Jahre später ist das individuelle Vertrauen enorm gewachsen. Fast die Hälfte der amerikanischen Mitarbeiter sind bereit dorthin zu gehen, „wo das Gras grüner ist.“

Die Hauptgründe, die sie motivieren, diesen Sprung zu wagen:

  • bessere Karrierechancen;
  • Bezahlung und Leistungen;
  • Meinungsverschiedenheiten mit dem Management oder dem Manager;
  • keine Übereinstimmung mit der Kultur des Unternehmens;
  • Unannehmlichkeiten im Beruf, Lust auf Entwicklung.

Lesen Sie die vollständige Gallup-Studie 2017 : State of the American Workplace.

Das Marketing in das Management einbeziehen

Früher reichte es, Kunden anzulocken, um ein Geschäft am Leben zu halten. Im einundzwanzigsten Jahrhundert, müssen wir auch Mitarbeiter gewinnen, damit sie kommen und damit sie bleiben. Die Arbeit von Personaldienstleistungen ist im Wandel begriffen: Das Niveau des Engagements der Beschäftigten aufrechtzuerhalten, ist zur Priorität geworden.

Eine neues Führungskonzept

Jim Clifton, CEO von Gallup, rechnet ab und lenkte die Aufmerksamkeit der Führungsetage auf die aktuelle Ineffizienz alter Management-Praktiken. Sie müssen heute neue Prioritäten in ihrem Geschäftsansatz integrieren:

  • eine Arbeitgebermarke entwickeln;
  • das Engagement der Mitarbeiter fördern, um die Unternehmenseffizienz zu verbessern;
  • die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter sicherstellen;
  • Talente durch die Schaffung einer maßgeschneiderten Vorteilspolitik gewinnen und halten;
  • das Arbeitsplatz-Netzwerk neu definieren, was den Mitarbeitern erlaubt, von zu Hause aus, auf Reisen oder in Coworking Spaces zu arbeiten;
  • eine Arbeitsumgebung aufbauen, die die Privatsphäre respektiert, und dabei die Teamarbeit fördert
  • Erleichterung der internen Kommunikation und der Teamarbeit an verschiedenen Standorten und zu unterschiedlichen Zeiten …

Welchen Hebel auch immer sie aktivieren, die Manager müssen jetzt an die Arbeitsmotivation als den Motor ihres Unternehmens denken.

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