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Sorgt allein der Lohn für zufriedene Angestellte?

Das Grundgehalt ist längst nicht mehr der ausschlaggebende Faktor für die Zufriedenheit Schweizer Angestellter; dies stellen Unternehmen inzwischen zunehmend fest. Eine attraktive Vergütung reicht nicht aus, damit sich Beschäftigte im Job wohlfühlen und in ihrer Arbeit voll aufgehen. Nun ist es an Vorgesetzten gelegen, mit neuen Methoden die Motivation im Betrieb anzukurbeln und die Attraktivität ihres Unternehmens zu steigern, um Mitarbeitende zufriedenzustellen und Pluspunkte zu sammeln.

1) Die neuen Motivationsfaktoren der Schweizer Beschäftigten

Angestellte in der Schweiz sind sich einig: Ihr Lohn befindet sich nicht mehr unter den Top-3-Kriterien für ihre Zufriedenheit im Job. Die entscheidenden Motivationsfaktoren beziehen sich auf persönliches Wohlergehen, individuelle Entfaltung und Zwischenmenschlichkeit in geschäftlichen Beziehungen. Noch im Jahr 2016 lag das Gehalt auf dem 2. Platz, dies ergab eine Studie von Willis Towers Watson, bei der 400 Schweizer Beschäftigte befragt worden waren. 2019 stellte das Unternehmen Deloitte jedoch einen deutlichen Wandel fest: Um sich an ihrem Arbeitsplatz wohlzufühlen, brauchen Angestellte kompetente Führungskräfte, eine genaue Definition ihrer Pflichten und soziale Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen beruhen. Die Tatsache, dass die Wünsche der Schweizer Befragten von denen der Studienteilnehmenden in Deutschland oder Frankreich abweichen – der Lohn geniesst hier noch immer den höchsten Stellenwert –, lässt sich mit der positiveren Lage des Schweizer Arbeitsmarkts erklären, die Arbeitslosigkeit ist niedriger und das Durchschnittseinkommen höher. Auch Unterschiede zwischen den Generationen gilt es zu beachten. Unter 35-Jährige legen besonders viel Wert auf einen sicheren Arbeitsplatz und Entwicklungschancen, dies liegt vermutlich an ihrem jungen Alter und der Angst vor Prekarität. Bei den über 55-Jährigen sieht es anders aus: Ihre Zufriedenheit hängt vor allem davon ab, ob sie ihre Beschäftigung für sinnvoll halten und diese mit ihren persönlichen Werten einhergeht.

2) Das finanzielle Wohlergehen der Angestellten: weiterhin eine zentrale Herausforderung für Vorgesetzte

Die finanzielle Lage der Beschäftigten sollte trotzdem Priorität haben, denn wenn Geldsorgen und knappe Kassen am Monatsende die Oberhand gewinnen, kann sich dies negativ auf die Produktivität und psychische Gesundheit der Mitarbeitenden auswirken. Eine Barclays-Studie kam zu dem Ergebnis, dass finanzieller Stress Unternehmen einen Gewinnverlust von bis zu 4% einbrocken kann. Die Umfrage Workforce View in Europe aus dem Jahr 2018 belegt zudem, dass sich 15% der Schweizer Angestellten um ihre finanzielle Situation sorgen – diese Zahlen lassen ahnen, welch ungünstige Folgen Geldprobleme der Beschäftigten nach sich ziehen könnten.
Abgesehen vom Grundgehalt sind es vor allem Benefits-Programme und Belohnungen, die einen massgeblichen Einfluss auf die Zufriedenheit der Beschäftigten ausüben – natürlich unter der Voraussetzung, dass sie bestens über die Zusatzleistungen unterrichtet sind, von denen sie profitieren können. Genau hier liegt das Problem: Viele Angestellte wissen gar nicht erst, dass ihnen zusätzliche Vorteile zustehen oder sind zumindest nicht auf dem neuesten Stand, wenn es um ebenjene Leistungen geht. Sie nutzen Benefits nicht aus und bemerken ausserdem nicht, dass ihre Vorgesetzten bemüht sind, sie in finanzieller Hinsicht zu unterstützen. Hier ist es Aufgabe der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, eine klar verständliche Kommunikationsstrategie zu entwickeln, die Beschäftigte über Belohnungen und Sozialleistungen informiert, sowie deren Funktionsweise erklärt. Eine solche Strategie sollte mit dem Einstellungsprozess beginnen und die gesamte berufliche Laufbahn umspannen, so zeigt sie besonders viel Wirkung und das Personal ist auf dem Laufenden, was Vergütung, Gehalt, Geschenke, Rabatte und weitere Zusatzvorteile betrifft.

3) Ein attraktives System für Zusatzleistungen entwickeln

Da der Lohn an sich nicht länger das Nonplusultra ist, sollten Sie auf clever durchdachte Motivationsbooster setzen, um die Kaufkraft der Mitarbeitenden auf anderen Wegen zu steigern. Nicht nur unsere Arbeitsweise befindet sich dank Homeoffice und flexibler Arbeitszeiten im Wandel, auch die Vergütung muss den neuen Herausforderungen gerecht werden: mit einer Reihe an Sozialleistungen und Belohnungen zusätzlich zum Gehalt. Beteiligung an Fahrtkosten, Mahlzeitenausgaben oder dem Schulgeld, attraktive Vorsorgepläne, Krankenversicherungen, dauerhafte Rabattangebote bei grossen Marken … Die Möglichkeiten sind vielfältig. Wichtig ist, dass Sie Ihr Programm an Zusatzleistungen anpassbar gestalten, um individuell und effizient auf die verschiedenen Angestelltenprofile eingehen zu können. Mit einem flexiblen, steuerfreien Benefits-Package verleihen Sie Ihrem Grundgehalt einen spürbaren Mehrwert. Perfekt, um das finanzielle Wohlergehen der Beschäftigten im Alltag zu verbessern und ihr Engagement im Job langfristig anzukurbeln.

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