Widerstandsfähigkeit – so bleiben wir zufrieden im Job

Widerstandsfähigkeit – so bleiben wir zufrieden im Job

WiderstandsfähigkeitDas Arbeitsklima in einem Unternehmen kann bei vielen Angestellten zu beruflicher und auch psychologischer Instabilität führen. Beschäftigte benötigen die mentalen Ressourcen, um den immer weiter wachsenden Anforderungen ihrer Arbeitgeber gerecht zu werden. Genau diese Resilienz – die Fähigkeit, auch bei Schwierigkeiten mit voller Power weiterzumachen – ist heutzutage entscheidend für unseren beruflichen Erfolg und die dauerhafte Zufriedenheit im Job.

 

Widerstandsfähigkeit im Job: ein echter Pluspunkt für Angestellte

Wer von uns hat nicht schon einmal stressige Zeiten bei der Arbeit durchmachen müssen? Viele Menschen spüren ein solch hohes Maß an Anspannung und Angst, dass sie es kaum schaffen, sich eine Verschnaufpause zu gönnen. Auch nach getaner Arbeit sitzt ihnen diese Angst im Nacken und folgt ihnen nach Hause ins Privatleben. Zwar ist Stress eine ganz natürliche Reaktion, die manchmal sogar unsere geistige Produktivität ankurbeln kann – sie kann aber ebenso gut auch negative Folgen haben. Unsere Gesundheit kann bei Stress in Mitleidenschaft gezogen werden, denn er macht sich durch verschiedene psychosomatische Folgen, wie zum Beispiel Schlaflosigkeit, bemerkbar. Genau hier kommt Resilienz ins Spiel: Diese Widerstandskraft sorgt dafür, dass unsere Ängste unserer Leistungsfähigkeit im Job nicht in die Quere kommen und so unser Potential mindern.

Verschiedene Studien haben einen direkten Zusammenhang zwischen Widerstandskraft und der Fähigkeit, Stress zu managen, festgestellt. Weniger belastbaren Menschen fehlt es an Selbstvertrauen und Anpassungsfähigkeit, um einen Nutzen aus den Herausforderungen zu ziehen, die sich ihnen im Berufs- und Privatleben stellen. Wenn wir es nicht schaffen, Stress zu relativieren und positiv anzugehen, hat er negative Folgen – er lähmt unsere Kreativität und mindert unsere Leistungsfähigkeit. In einem ihrer TED Talks bezeichnet die Psychologie-Professorin Angela Lee Duckworth die Widerstandskraft sogar als zuverlässiger als den IQ, wenn es darum geht, das berufliche Erfolgspotential eines Menschen sowie sein Durchhaltevermögen bei Schwierigkeiten zu ermitteln.

Wie können wir unsere Widerstandsfähigkeit im Job verbessern?

Zum Glück ist Widerstandskraft keine angeborene Fähigkeit, ohne die wir eine Pleite nach der anderen in Kauf nehmen müssen. Jeder von uns kann lernen, widerstandsfähiger zu werden – mit ein wenig Training und Selbstbeherrschung. Was Sie zunächst benötigen? Lust auf eine Herausforderung und außerdem eine Extraportion Motivation. Diese sind die Grundvoraussetzungen, um eine positive Veränderung zu bewirken, die Denken, Emotionen und Verhalten gleichermaßen betrifft. Nicht nur Meditation kann in diesem Zusammenhang ein guter Anlaufpunkt sein – hier sind einige weitere Methoden, die dabei helfen können, unser Durchhaltevermögen und unsere Widerstandskraft im Job zu stärken:

Gewinnen Sie Abstand: Konzentrieren Sie sich nicht ausschließlich auf das Hindernis, das Ihnen im Weg steht. Wenn wir uns zu sehr auf Schwierigkeiten fokussieren, kommen wir nicht voran und eine Lösung rückt in weite Ferne. Je nach Herausforderung benötigen wir oft etwas mehr Zeit, um einen geeigneten Lösungsansatz zu finden. Setzen Sie also auf eine ganzheitliche Sichtweise und planen Sie langfristig – so fällt es gleich viel leichter, die Aufgabe in Angriff zu nehmen;

Bleiben Sie objektiv: Behalten Sie stets einen kühlen Kopf, um eine Sachlage so fair wie möglich zu bewerten. Versuchen Sie, Ihre Emotionen im Zaum zu halten, da diese sonst Ihr Urteil beeinflussen und für unnötiges Drama sorgen könnten;

Lernen Sie aus Fehlern: Sehen Sie es einmal so – jedes Scheitern und jede Schwierigkeit können uns dabei helfen, unsere Kompetenzen und auch unsere Selbstkontrolle zu optimieren. Nutzen Sie Pleiten und Missgeschicke ganz einfach als Sprungbrett, um Ihre Reaktionsfähigkeit fürs nächste Mal zu verbessern. Wenn Sie aus Fehlern lernen, kann Sie so schnell nichts mehr stoppen;

Sehen Sie die Dinge positiv: Werfen Sie nicht gleich beim ersten Hindernis die Flinte ins Korn. Bleiben Sie motiviert und beharrlich, um die Ziele zu erreichen, die Sie sich gesetzt haben. Anstatt in einen Strudel aus Selbstzweifeln zu geraten, sollten wir uns nach einem Rückschlag wieder aufrappeln und nicht unterkriegen lassen!